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BeitragThema: Storyline    Do Mai 26, 2011 9:05 pm






In den 20er Jahren öffnete die Klinik zum ersten Mal ihre Tore für Tuberkulosekranke. Es galt damals als das modernste Tuberkuloseklinikum seiner Zeit in dem hunderte Menschen Platz fanden. Mit dem Andrang der Patienten wuchs auch die Anzahl der Arbeitsplätze und man errichtete mit der Zeit die eine kleine Stadt am Fuß des Hügels, auf dem die Klinik thronte.
Zu dieser Zeit gab es noch keine wirksamen Medikamente, welche die Krankheit heilen konnten und so starben über die Jahre hinweg mehrere tausend Menschen in diesem Institut. Aus Ohnmacht vor der Krankheit und um das Ansehen der Klinik zu schützen begannen die Ärzte damit an ihren Patienten herum zu experimentieren. Man ließ die Lungen der Patienten mit UV-Licht bestrahlen, in der Hoffnung man könnte so die Krankheit heilen. Nur wenige überlebten diese Prozedur und blieben ihr restliches Leben lang verstümmelt.
1944 kam das erste wirksame Medikament auf den Markt, welches die Krankheit erfolgreich heilen konnte, woraufhin 1961 die Tuberkuloseklinik wieder ihre Pforten schloss.

Das Gebäude stand bis zum Jahre 1965 leer und öffnete teils erneut seine Pforten, diesmal als Nervenklinik. Berichten zufolge schilderten die Patienten ihren Ärzten, sie würden nachts den Geruch von essen wahrnehmen und Stimmen hören, sowie Schritte auf den Gängen obwohl niemand dort zu sehen war. Man schenkte ihnen wenig Glauben und mit der Zeit schienen die Patienten immer paranoider zu werden. Man richtete sogar Gummizellen ein in denen man die Patienten schließlich verwahrte. Nach einiger Zeit berichtete jedoch das Pflegepersonal von den gleichen Erscheinungen, doch mittlerweile schienen diese schon so Überhand zu nehmen, dass eine Schwester sogar behauptete, dass ein Geist sie berührt hätte. Man fand sie schließlich eine Woche später beim Schichtwechsel tot auf. Sie hatte sich im Schwesternzimmer mit einem Gürtel erhängt. Man kehrte den Vorfall unter den Teppich und nur wenig davon drang an die Medien.
1967 brannte das Waisenhaus der Stadt nieder. Niemand kam dabei zu schaden, jedoch musste eine neue Unterbringung her. So richtete man sich vorläufig in einem leerstehenden Gebäudeteil der Klinik ein. Auch die Kinder berichteten den dort arbeitenden Schwestern von gespenstischen Ereignissen. Manchmal waren Schritte zu hören, andere berichteten von Berührungen, ja sogar Gegenstände sollen einfach verschwunden oder aus den Regalen gefallen sein. Das meiste wurde zunächst auf die kindliche Einbildung geschoben, doch es dauerte nicht lange bis auch die Schwestern merkten das etwas in diesen Mauern nicht stimmte. Doch das Drängen der Schwestern, ein anderes Gebäude für das Waisenhaus zu suchen, stieß beim Stadtrat auf taube Ohren und die Kinder und Nonnen mussten sich mit den ungewöhnlichen Umständen arrangieren. Zur selben Zeit liefen die Gummizellen der Nervenklinik regelrecht über. Nach sechs Monaten kam es schließlich zu einem Aufstand unter den Patienten, worüber das Pflegepersonal der Klinik nicht mehr Herr wurde. Die Zellenbewohner brachen bei der Übergabe des Abendessens aus ihren Zellen aus. Sie überwältigten das Personal und ließen die anderen aus den Zellen. Während der Revolte brach ein Großbrant in dem Gebäude aus. Mehrere Wärter und Insassen kamen dabei ums Leben. Auch zwei der Waisenkinder fanden in den Flammen ihren Tod.
Das Gebäude brannte bis auf die Mauern aus, weswegen es schließlich wieder seine Tore schloss.
Über die Jahre hinweg wurden die Überreste zum Opfer von Vandalismus. Feiernde Jugendliche zerstörten die übriggebliebenen Fenster sowie die Sanitären Anlagen. Mit Graffiti besprühte Wände soweit das Auge reichte und in manch einem Raum türmte sich der zurückgelassene Müll einer Party.
1985 verschwanden zwei Jugendliche im Gebäude spurlos. Nach einer exzessiven Feier war der Gruppe zunächst nicht aufgefallen das zwei ihrer Freunde fehlten. Erst als diese bei Morgengrauen nicht mehr aufgetaucht waren, bemerkte man, dass sie fort waren. Die beiden wurden nie mehr gesehen. Von diesem Zeitpunkt an hielt man sich lieber von dem Gebäude fern. Vom Fuße des Hügels aus konnte man sehen, dass Lichter brannten, obwohl das Gebäude schon längst nicht mehr mit Strom versorgt wurde. In der Stadt erzählte man sich, dass das Grauen in diesem Gebäude umgehe.
1999 fand sich schließlich ein Privatmann, der das ausgebrannte Gebäude kaufte und mit der Hilfe von Investoren zur Hälfte grundsanierte. Elf Jahre später öffneten sich erneut die Tore der Klinik als neues Rehabilitationszentrum für psychisch erkrankte Menschen. Doch die ersten merkwürdigen Ereignisse ließen nicht lange auf sich warten. Türen fallen von alleine zu, wieder hallen Schritte über die ausgestorbenen Gänge…



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